Rupprecht-Gymnasium

Naturwissenschaftlich-technologisches und Sprachliches Gymnasium

1. Betreten der Sportstätten / Turnen an Geräten

Die Turnhallen, die Geräteräume, das Schwimmbad sowie alle Freianlagen dürfen mit Erlaubnis des Sportlehrers betreten werden. Turngeräte werden nur unter Aufsicht einer Sportlehrkraft auf- und abgebaut. Solange diese nicht freigegeben sind, darf daran nicht geturnt werden. Hilfe- und Sicherheitsstellung erfolgen durch den Sportlehrer oder durch korrekt angewiesene SchülerInnen.

 

2. Korrekte Sportbekleidung

Die Schüler haben sportgerechte und den Sicherheitsanforderungen genügende Kleidung zu tragen. Das Tragen von sauberen Turnschuhen mit abriebfester Sohle ist Pflicht. Modische Sportschuhe aus Leinen sind ungeeignet. Gegenstände, die beim Sport behindern oder zu Gefährdungen des Schülers oder seiner Mitschüler führen können, insbesondere jeglicher Schmuck sind abzulegen, abzukleben oder durch Schweißbänder abzudecken. Lange Haare ab Schulterlänge sind stets zusammenzubinden. Dies gilt auch für Jungen! Für Brillenträger ist eine Sportbrille zweckmäßig.

 

3. Freistellung vom Sportunterricht

Eine Freistellung vom Unterricht ist nicht möglich, wenn einem Schüler/einer Schülerin nach dem Stechen von Ohrringen, eines Piercings oder eines Tattoos für einige Tage oder Wochen von der Teilnahme am Sportunterricht abgeraten wird. Nach § 56 BayEUG hat ein Schüler alles zu tun, um am Unterricht teilnehmen zu können. Versäumt ein Schüler/eine Schülerin aus diesen Gründen sportpraktische Nachweise, so ist dies laut Schreiben des Kultusministeriums vom 25.03.1998 (Nr. VIII/5 – K 7405-3/3241) als Leistungsverweigerung mit der Note "ungenügend" zu bewerten. Ein Nachtermin muss nicht gewährt werden.

 

4. Unterrichtsversäumnis durch Krankheit

Kann ein Schüler oder eine Schülerin aus gesundheitlichen Gründen am Sportunterricht nicht teilnehmen, so ist der Sportlehrkraft eine Mitteilung der Eltern oder ein ärztliches Attest ab der 2. Woche vorzulegen. Es besteht prinzipiell Anwesenheitspflicht. Bei Häufung der Sportbefreiungen durch Eltern oder Ärzte kann jederzeit seitens der unterrichtenden Lehrkraft ein ärztliches Attest durch die Schulärzte eingefordert werden.

 

5. Essen und Trinken

Essen und Trinken ist in den Sporthallen aus hygienischen und Sicherheitsgründen nicht erlaubt. Mitgebrachte Trinkflaschen müssen in den Umkleiden abgestellt werden. Kaugummikauen ist im Sportunterricht lebensgefährlich und strengstens verboten.

 

6. Körperpflege

Die Zeit für die persönliche Körperhygiene ist unbedingt zu nutzen. In die Sporttasche gehören Seife, Handtuch und ein Deoroller.

 

7. Unfälle im Sportunterricht

Sollte es trotz aller Vorsicht, Rücksichtnahme und Fairness doch zu einem Unfall kommen, so muss der Unfall innerhalb von 3 Tagen dem Versicherungsträger gemeldet werden. Wenn ärztliche Leistungen ohne Unfallmeldung in Anspruch genommen werden, ist der behandelnde Arzt berechtigt, seine Honorarforderungen dem Patienten privat in Rechnung zu stellen. Das Formblatt für eine Unfallmeldung liegt im Sekretariat auf und wird von dort weitergeleitet, nachdem es von dem betroffenen Schüler/der betroffenen Schülerin ausgefüllt worden ist.

 

TIPPS FÜR ELTERN

Verletzungsgefahr durch Tragen von Schmuck

Schmuck, Uhren, Piercings etc. stellen eine Verletzungsgefahr dar und sind grundsätzlich vor Beginn des Sportunterrichts abzulegen oder abzukleben.

Lange Haare müssen bei Jungen wie bei Mädchen so zusammengebunden werden, dass der „volle Durchblick“ gewährleistet und eine Verletzungsgefahr ausgeschlossen wird.

Das Tragen schulsportgerechter Brillen wird empfohlen. Bei Beschädigung oder Zerstörung durch Sturz, Stoß oder Ballwurf während des Sportbetriebes ist eine Erstattung der Kosten durch den Bayer. Gemeindeunfallversicherungsverband möglich. Weitere Infos unter: www.bayerguvv.de

 

Sportschuhe

Für den Sportunterricht in der Halle und auf dem Allwetterplatz bzw. Rasen ist ein Universal-Hallen-Sportschuh vollkommen ausreichend. Die Sohle sollte für die Benutzung in der Halle „sauber“ sein. Der Fuß ihres Kindes sollte während des Sportunterrichts bei jeder Dreh- und Sprungbewegung durch haltbares Material eine Stütze erfahren. Sportschuhe aus Leinen genügen diesen Anforderungen nicht! Das Tragen von Schuhen ist in der Halle aus hygienischen Gründen und im Freien als Schutz zwingend erforderlich.

 

Informationen über gesundheitliche Beeinträchtigungen

Informieren Sie die Sportlehrkraft rechtzeitig über gesundheitliche oder körperliche Beeinträchtigungen. Eine formlose schriftliche Erklärung mit Hinderungsgrund oder die Bestätigung durch den Kinderarzt ist ausreichend. Dies gilt besonders für den Schulskikurs und andere Sportveranstaltungen. Bei Häufung der Sportbefreiungen kann jederzeit seitens der unterrichtenden Lehrkraft ein ärztliches Attest durch die Schulärzte eingefordert werden. Sprechstunden der Schulärzte in der Bayerstraße 28a (Tel.: 23347879) sind jeweils MO – DO von 13.30 bis 15.00 Uhr.